Helfer vor Ort der Malteser feiern zehnjähriges Bestehen - Neues Einsatzfahrzeug gesegnet

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03.07.2014

Helfer vor Ort der Malteser feiern zehnjähriges Bestehen - Neues Einsatzfahrzeug gesegnet

(rb) Mit einem Familienfest zu dem die gesamte Bevölkerung eingeladen war und einem Sonnwendfeuer feierte die Malteserortsgruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach am vergangenen Samstag das zehnjährige Bestehen der Helfer vor Ort Oberdeggenbach. Am Geburtstag konnte auch das neue Einsatzfahrzeug der HvO vorgestellt und mit dem kirchlichen Segen offiziell in Dienst gestellt werden.

Fahrzeugsegnung

Fahrzeugsegnung
Mit einem Spiele- und Ausbildungsnachmittag für seine Jugend, sowie der Präsentation ihres Fahrzeugparks für die Öffentlichkeit begann die Malteser Ortsgruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach ihren diesjährigen Familientag auf dem Spiel- und Bolzplatz in Oberdeggenbach. Für den Abend hatte man Gönner, Freunde und die Bevölkerung zur Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs der Helfer vor Ort und zu einem Sonnwendfeuer eingeladen. Bereits am Nachmittag herrschte reges Kommen und Gehen, und auch am Abend erfuhr das Fest trotz des WM-Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft guten Besuch. Zu einem Fest der Malteser gehört steht`s ein Gottesdienst, so auch diesmal.
Fahrzeugsegnung
Zelebriert wurde der Feldgottesdienst  von Pfarrer Josef Vattathara und dem Jugendpfarrer der Malterer in der Diözese Regensburg Thomas Helm, für die musikalische Umrahmung sorgte der Oberdeggenbacher Männerchor mit Josef Röhrl am E-Piano. Pfarrer Joseph Vattathara erinnerte in seiner Einführung an die Worte des seligen Gerhard, dem Gründer des Malteser-Ordens die sich als Worte eines Propheten erwiesen hätten. „Denn bis heute finden sich mitfühlende Menschen die sich unter dem Zeichen des Malteserkreuzes dafür einsetzen dass menschliche Not gelindert und den Notleidenden eine neue Lebenschance eröffnet wird. Die Maltesergruppe Grafentraubach / Oberdeggenbach kann stolz sein dass sie dem Wunsch des Gründers entsprechend jahrelang notleidenden Menschen schnellste Hilfe geboten hat. Wir sind alle froh, dass die Malteser-Mitglieder mit Leib und Seele diesen verantwortungsvollen Dienst erfüllen“, so der Geistliche.
Fahrzeugsegnung
Auch Jugendpfarrer Thomas Helm griff in seiner Predigt die Hilfsbereitschaft auf, anlehnend an das Tagesevangelium des Barmherzigen Samariters zog er eine Parallele zu der Arbeit der Malteser Ortsgruppe und der Helfer vor Ort. Vor der Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs dankte Ortsbeauftragte Xaver Treintl den beiden Geistlichen und den weiteren Mitwirkenden für eine überaus würdige Gestaltung des Feldgottesdienstes. Er brachte zudem seine Freude zum Ausdruck dass so viele Gäste der Einladung zu dieser Feier gefolgt waren. Namentlich begrüßte er Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy, die Bürgermeister Christian Kiendl aus Schierling und Reinhold Winter aus Pfakofen sowie die dritte Bürgermeisterin der Gemeinde Laberweinting Maria Kick. Xaver Treintl sagte in seiner Festrede dass 10 Jahre eine lange Zeit sei wenn man nach vorne blicke, dagegen sei dies ein Wischer wenn man zurückblicke.
Fahrzeugsegnung
Zehn Jahre seit der Aufstellung der HvO seien wie im Flug vergangen. „Wichtig für uns war dabei immer für Kranke und Verunfallte da sein zu dürfen“. Er zeigte sich überwältigt von der Tatsache dass das neue HvO Einsatzfahrzeug  rein durch Spenden gekauft werden konnte, dafür sagte er allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott. Diese Spendenbereitschaft wertete er als Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit der HvO. Dies bekräftigte auch Diözesanleiter Dr. Rainer Tichy in seinem Grußwort, er schätzte sich glücklich und stolz eine solch engagierte Gruppe in seiner Diözese zu haben. Zehn Jahre ehrenamtlich agierende Helfer vor Ort die eine rund um die Uhr Bereitschaft aufrecht erhalten bezeichnete er als grandiose Leistung.
Fahrzeugsegnung
„Die Arbeit der Malteser ist geprägt von Spiritualität, Seriosität, Qualität und Kontinuität. Wir beziehen uns bei der Arbeit auf unseren gemeinsamen Glauben und sehen unsere Arbeit auch so. Das Geld wird seriös verwaltet, Fakten werden offen gelegt und nichts vertuscht, deshalb hat unsere Arbeit auch einen großen Stellenwert in der Bevölkerung.  Wir machen eine Ausbildung auf hohem Niveau und wenn wir Malteser sagen wir machen was, dann machen wir das konstant und nicht nur als Strohfeuer. Ein gutes Beispiel dafür ist die HvO Gruppe Oberdeggenbach“, so Dr. Tichy. Bürgermeister Christian Kiendl beglückwünschte die HvO zum neuen Fahrzeug. Er rechnete anhand bestehender Statistiken vor welche Leistung in den letzten Jahren von der Gruppe zum Wohle der Mitbürger erbracht wurde, deshalb habe nach seinen Worten die Gemeinde auch gerne die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs unterstützt. Beeindruckt zeigte er sich auch von der immensen Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung und wertete dies als Vertrauensbeweis in die Arbeit der Gruppe.
Fahrzeugsegnung
„Helfen ist erstes Gebot der HvO, ihr seid aus unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken“, lobte das Marktoberhaupt. Der Pfakofener Bürgermeister Reinhold Winter schloss sich seinem Vorredner an. „Wir wissen und schätzen die Wichtigkeit eures Dienstes für unser Gemeindegebiet und deshalb haben auch wir gerne einen Zuschuss für das neue Fahrzeug gegeben“. Bevor man zur weltlichen Feier des neuen Einsatzfahrzeuges überging erhielt diesen den kirchlichen Segen von Malteser-Jugendpfarrer Thomas Helm. Bei der Segnung bettete er um göttlichen Beistand für Fahrzeug und Helfer bei den Einsätzen. Nach Einbruch der Dämmerung wurde dann dass Sonnwendfeuer angezündet. Unter Aufsicht der Gruppenleiter reihte sich die Malteserjugend mit brennenden Fackeln um den großen Holzstoß um diesen zu entzünden.